Termine

 


Einladung zum Bauerntag 

der Förderungsgemeinschaft für gesundes Bauerntum und

des Bioverbandes Erde & Saat

 

Samstag, 26. November 2016

LK OÖ, Auf der Gugl 3, 4020 Linz

09:00 Uhr bis 16:00 Uhr

 

„Stufen der Pflanzengesundheit – Nahrung als Medizin“

 

Pflanzengesundheit verstehen, messen und fördern, um stabile Erträge zu sichern und den Menschen gesund zu ernähren. Dr. Ingrid Hörner ist Expertin, wenn es um gesunde Pflanzen geht. Sie lehrt uns, unsere Pflanzen am Feld und im Garten zu managen, sie in Balance zu bringen, die Leistungsbereitschaft zu fördern und gleichzeitig qualitativ hochwertige Lebensmittel zu erzeugen. Der Zusammenhang von kranken unterversorgten Pflanzen auf unseren Körper wird uns dabei den ganzen Tag begleiten. Nährstoffmangel macht Pflanzen, Tiere und den Menschen krank. Arthritis, Alzheimer, Nierensteine, Diabetes, etc. finden ihren Ausgang oft in einem Nährstoffmangel in der Nahrung.

Wir bekommen die Anleitung zur Erzeugung von hofeigenen Hilfsstoffen, wie zB Komposttee, den sich jeder selbst, einfach und kostengünstig herstellen kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Überprüfung unserer eigenen Maßnahmen mit einfachen Kontrollinstrumenten, wie zB dem Refraktometer, der sowohl am Feld als auch in der Küche zum Einsatz kommt. Anhand vom Brix-Wert kann man viel über den Zustand der Pflanze und die Qualität der Lebensmittel erfahren. Wir freuen uns auf einen spannenden Tag!

 

ANMELDUNG ERFORDERLICH: Um die Organisation bzgl. Mittagessen zu erleichtern ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte um kurze Rückmeldung mit “Name, und nehme teil“ bis

spätestens Montag, 21. November 2016 an kontakt@erde-saat.at oder per SMS an 0664/2435560.

 

Tagungsgebühr ohne Mittagessen:  € 28,- und € 14,-- Studierende/Schüler

 

Die Wintertagung wird für die ÖPUL Weiterbildungsverpflichtung der Maßnahme „BIO“ anerkannt.

 

 

Dr. Ingrid Hörner wird auch am Tag  „Gesunde Pflanze“ bei den Waldviertler Biogesprächen referieren!

 

Sollte jemand an dem Tag verhindert sein, oder eine zu weite Anreise haben, besteht die Möglichkeit den Vortrag von Frau Dr. Ingrid Hörner bei den Waldviertler Biogesprächen an der Fachschule Edelhof in Zwettl nachzuholen.

 

Termin:                                  Montag 28. November 2016

Ort:                                         FS Edelhof, Edelhof 1, 3910 Zwettl

Kosten/Tag:                            € 28,- inkl. Mittagessen

Anmeldung erforderlich:       FS Edelhof, Tel.: 02822/52402, od. office@edelhof.at od. www.lfs-edelhof.ac.at

 

Die Wintertagung wird für die ÖPUL Weiterbildungsverpflichtung der Maßnahme „BIO“ anerkannt.

 

Übersicht Herbsttermine 2016

~ 18. Oktober 2016 Bodenfruchtbarkeitstag in Maria Anzbach (siehe Einladung oben)

 

~ 12. November 2016 Update-Tagung mit Näser und Wenz

 

~ 26. November 2016 Erde & Saat und Orbi Bauerntag mit Dr. Ingrid Hörner in Linz (Einladung folgt)

 

~ 28. November 2016 Waldviertler Biogespräche mit Dr. Ingrid Hörner in Edelhof

 

 Die Einladungen sind als Download hier zu finden!

 

 

 

100% eigenständiger Bio-Verband – Änderungen für Erde & Saat Betriebe für 2016

Im Zuge der Vollversammlung am 5. Dezember 2015 wurde einstimmig beschlossen, dass Erde & Saat zukünftig wieder die Qualitätssicherung der Mitgliedsbetriebe mit eigenen Richtlinien selbstständig abwickelt.

Die Erde & Saat Arbeitsweise (= Produktionsrichtlinien) befinden sich auf unserer Homepage unter „Qualitätssicherung“. Im Hinblick auf den Bio Austria Standard, der in den letzten Jahren auf unseren Betrieben kontrolliert wurde, wird es einige Änderungen geben. Die Details und Erklärungen dazu, werden den Mitgliedern Anfang Jänner zugesendet, sowie in der Mitgliederzeitung präsentiert.

Aus derzeitiger Sicht können wir noch nicht sicher abschätzen, wie die Marktteilnehmer auf die neue Situation reagieren werden. Wir sind aber positiv gestimmt, dass wir eine gute Lösung für die Vermarktung finden, und streben eine Zusammenarbeit mit allen Verbänden an.

Wir sind bemüht- trotz knapper Ressourcen- alles gut für die Kontrollsaison 2016 vorzubereiten. Wir bitten dich, uns auch weiterhin auf dem neuen Weg zu unterstützen und freuen uns, wenn wir neue Mitglieder bei uns begrüßen dürfen, die derzeit noch bei keinem Verband Mitglied sind und unsere Philosophie teilen.

Details folgen in den nächsten Wochen. Sollte es diverse Anliegen geben, würden wir uns freuen, wenn du uns diese per Mail schickst an kontakt@erde-saat.at

 

 

Mutterkuh Österreich – Die Plattform der österreichischen Mutterkuhhalter

Die Mutterkuhbauern in Österreich haben sich organisiert und haben Forderungen an die zukünftige GAP gestellt.

Auf den folgenden Seiten lesen Sie mehr über aktuelle Entwicklungen rund um die Mutterkuhhaltung in Österreich:www.mutterkuh.org

Stellungnahme von Seiten des Bioverbandes Erde & Saat zur geplanten Streichung der Mutterkuhprämie.

Die geplante Streichung der Mutterkuhprämie ist ein direkter Angriff auf die Bio-Landwirtschaft und das benachteiligte Gebiet in Österreich. Die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt sind fatal.

Österreichweit werden von 22.300 Betrieben 170.000 Mutterkühe gehalten, davon werden rund 80.700 Mutterkühe auf 10.560 BIO-Betrieben gehalten. Bei 21.000 Bio-Bauern österreichweit ist das jede/r zweite Bio-Bäuerin/-Bauer.

Ohne Mutterkuhprämie können wir kein Einkommen erzielen und müssen die Betriebe zusperren und verpachten. Somit ist das von der Politik gewünschte Wachsen und Weichen vorprogrammiert, um einer nachteiligen Intensivierung Platz zu machen. Trotz geplanter Angleichung der Prämien zw. Acker und Grünland betrifft dies nur die Betriebe in den Gunstlagen. Extensive Gebiete, mit Dauerweiden, Hutweiden und Almen erleiden durch AMA-Kontrollen noch härtere Einbußen, da die Bewertung der Flächen vom jeweiligen Kontrolleur abhängt.

Die Tierhaltung ist für eine gesunde Bio-Kreislaufwirtschaft im Ackerbau und Grünland unumgänglich. Der Mist ist ein natürlicher, langsam wirkender Dünger, der Humus aufbaut und das Bodenleben fördert.

Im Bio-Ackerbau wird vor allem Kleegras und Luzerne zum Bodenaufbau angebaut, welches über die Rinder verwertet wird und Dünger im Gegenzug retour in den Boden kommt.

Durch die Mutterkuhhaltung werden die extensiven Flächen als Weide genutzt und tragen wesentlich zur Offenhaltung unserer schönen Kulturlandschaft bei. Flächen für die Grünfutterproduktion werden beim Mutterkuhbetrieb später gemäht und wirken sich somit positiv auf die Biodiversität und Artenvielfalt aus. Ein Ziel, dass die Bio-Landwirtschaft verfolgt.

Mutterkühe schaffen für junge Hofübernehmer/innen eine mögliche Bewirtschaftungsform, die Betriebe der Eltern im Nebenerwerb weiterzuführen. Sperren diese Betriebe die Stalltüre zu, verlieren 3 weitere Leute im vor- und nachgelagerten Bereich ihren Arbeitsplatz. Dazu kommt noch, dass die Wirtschaft mit diesen Betrieben kein Geld mehr verdient.

Die Mutterkuhprämie ist in Relation eine geringe Entschädigung für die enorme Leistung, welche die Betriebe für die Gesellschaft, Umwelt, Klima, Tourismus und Wirtschaft bringen.

Wir bitten um Unterstützung der Mutterkuhbetriebe, die derzeit mit dem niedrigsten Einkommen auskommen müssen, um das Bioland Nr. 1 aufrechterhalten zu können.

 

 

 

 

"Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen aussieht."

Marie von Ebner- Eschenbach