Termine

Anbei befindet sich eine Einladung zu sehr interessanten Veranstaltungen:

 

 

Einladung zu den Untersaat Zwischenfruchttagen

mit Christoph  Felgentreu

 

 

 

Termin 1: Montag, 4. Juli um 13:00 in Oberösterreich

Termin 2: Dienstag 5. Juli um 8:30 iWaldviertel

Termin 3: Dienstag 5. Juli um 16:00 in Niederösterreich

Den Download dieser Einladung findet Ihr hier!

Ein Schwerpunkt wird das besondere Zwischenfruchtprogram  „TerraLife“ sein.

 

 

 

100% eigenständiger Bio-Verband – Änderungen für Erde & Saat Betriebe für 2016

Im Zuge der Vollversammlung am 5. Dezember 2015 wurde einstimmig beschlossen, dass Erde & Saat zukünftig wieder die Qualitätssicherung der Mitgliedsbetriebe mit eigenen Richtlinien selbstständig abwickelt.

Die Erde & Saat Arbeitsweise (= Produktionsrichtlinien) befinden sich auf unserer Homepage unter „Qualitätssicherung“. Im Hinblick auf den Bio Austria Standard, der in den letzten Jahren auf unseren Betrieben kontrolliert wurde, wird es einige Änderungen geben. Die Details und Erklärungen dazu, werden den Mitgliedern Anfang Jänner zugesendet, sowie in der Mitgliederzeitung präsentiert.

Aus derzeitiger Sicht können wir noch nicht zu sicher abschätzen, wie die Marktteilnehmer auf die neue Situation reagieren werden. Wir sind aber positiv gestimmt, dass wir eine gute Lösung für die Vermarktung finden, und streben eine Zusammenarbeit mit allen Verbänden an.

Wir sind bemüht- trotz knapper Ressourcen- alles gut für die Kontrollsaison 2016 vorzubereiten. Wir bitten dich, uns auch weiterhin auf dem neuen Weg zu unterstützen und freuen uns, wenn wir neue Mitglieder bei uns begrüßen dürfen, die derzeit noch bei keinem Verband Mitglied sind und unsere Philosophie teilen.

Details folgen in den nächsten Wochen. Sollte es diverse Anliegen geben, würden wir uns freuen, wenn du uns diese per Mail schickst an kontakt@erde-saat.at

 

 

CROP CONTROL GF Karl Fischer, ERDE & SAAT Verbandsgeschäftsführer Matthias Böhm und CROP CONTROL Bereichsleiter Bio Rudolf Natter bei der Vertragsunterzeichnung am 22.12.2011
CROP CONTROL GF Karl Fischer, ERDE & SAAT Verbandsgeschäftsführer Matthias Böhm und CROP CONTROL Bereichsleiter Bio Rudolf Natter bei der Vertragsunterzeichnung am 22.12.2011

CROP CONTROL - Neuer Kooperationspartner von ERDE & SAAT

 

 Einen neuen Kooperationspartner hat die Crop Control gewinnen können. Mit dem laufend an Bedeutung erlangenden Bioverband ERDE & SAAT wurde ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. ERDE & SAAT wurde 1988 von heimischen Biobauern gegründet und umfasst mittlerweile mehr als 400 Mitglieder in ganz Österreich. Ziel ist die qualitätsgesicherte Produktion eines Standards, der über die Vorgaben der EU-Bioverordnung hinausgeht und damit helfen soll, auf dem europäischen Biomarkt weniger leicht austauschbar zu sein. Diese Bemühungen sind auch im Interesse der CROP CONTROL und waren mit Entscheidungsgrundlage für die neue Partnerschaft. Insbesondere in den Ackerbaugebieten Ostösterreichs hat der Verband in den letzten Jahren eine stärkere Akzeptanz erfahren. Der Bioverband ERDE & SAAT und sein Produktionsstandard sind mittlerweile auch im Ausland anerkannt, dies soll zukünftig die Exportvermarktung von hochwertigem Biogetreide aus Österreichischer Produktion erleichtern.

 

 

 

 

 

Mutterkuh Österreich – Die Plattform der österreichischen Mutterkuhhalter

Die Mutterkuhbauern in Österreich haben sich organisiert und haben Forderungen an die zukünftige GAP gestellt.

Auf den folgenden Seiten lesen Sie mehr über aktuelle Entwicklungen rund um die Mutterkuhhaltung in Österreich:www.mutterkuh.org

Stellungnahme von Seiten des Bioverbandes Erde & Saat zur geplanten Streichung der Mutterkuhprämie.

Die geplante Streichung der Mutterkuhprämie ist ein direkter Angriff auf die Bio-Landwirtschaft und das benachteiligte Gebiet in Österreich. Die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt sind fatal.

Österreichweit werden von 22.300 Betrieben 170.000 Mutterkühe gehalten, davon werden rund 80.700 Mutterkühe auf 10.560 BIO-Betrieben gehalten. Bei 21.000 Bio-Bauern österreichweit ist das jede/r zweite Bio-Bäuerin/-Bauer.

Ohne Mutterkuhprämie können wir kein Einkommen erzielen und müssen die Betriebe zusperren und verpachten. Somit ist das von der Politik gewünschte Wachsen und Weichen vorprogrammiert, um einer nachteiligen Intensivierung Platz zu machen. Trotz geplanter Angleichung der Prämien zw. Acker und Grünland betrifft dies nur die Betriebe in den Gunstlagen. Extensive Gebiete, mit Dauerweiden, Hutweiden und Almen erleiden durch AMA-Kontrollen noch härtere Einbußen, da die Bewertung der Flächen vom jeweiligen Kontrolleur abhängt.

Die Tierhaltung ist für eine gesunde Bio-Kreislaufwirtschaft im Ackerbau und Grünland unumgänglich. Der Mist ist ein natürlicher, langsam wirkender Dünger, der Humus aufbaut und das Bodenleben fördert.

Im Bio-Ackerbau wird vor allem Kleegras und Luzerne zum Bodenaufbau angebaut, welches über die Rinder verwertet wird und Dünger im Gegenzug retour in den Boden kommt.

Durch die Mutterkuhhaltung werden die extensiven Flächen als Weide genutzt und tragen wesentlich zur Offenhaltung unserer schönen Kulturlandschaft bei. Flächen für die Grünfutterproduktion werden beim Mutterkuhbetrieb später gemäht und wirken sich somit positiv auf die Biodiversität und Artenvielfalt aus. Ein Ziel, dass die Bio-Landwirtschaft verfolgt.

Mutterkühe schaffen für junge Hofübernehmer/innen eine mögliche Bewirtschaftungsform, die Betriebe der Eltern im Nebenerwerb weiterzuführen. Sperren diese Betriebe die Stalltüre zu, verlieren 3 weitere Leute im vor- und nachgelagerten Bereich ihren Arbeitsplatz. Dazu kommt noch, dass die Wirtschaft mit diesen Betrieben kein Geld mehr verdient.

Die Mutterkuhprämie ist in Relation eine geringe Entschädigung für die enorme Leistung, welche die Betriebe für die Gesellschaft, Umwelt, Klima, Tourismus und Wirtschaft bringen.

Wir bitten um Unterstützung der Mutterkuhbetriebe, die derzeit mit dem niedrigsten Einkommen auskommen müssen, um das Bioland Nr. 1 aufrechterhalten zu können.

 

 

 

 

"Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen aussieht."

Marie von Ebner- Eschenbach