Wintertagung

Die Wintertagung - Der Film

Ein Profifilmer hat uns eine hervorragende Doppel-DVD von unserer

Wintertagung erstellt. Ansprechendes Äußeres und hoher

Bedienkomfort (alle Vorträge und Publikumsfragen einzeln an-

spielbar) sowie höchster Informationsgehalt machen diese DVD

zum Muss für alle Fortgeschrittenen.

Zu bestellen über E-mail oder Tel.

Preis: 15€

Arbeitsschwerpunkt 2011:

Österreich wird gentechnikfrei

Erde&Saat Wintertagung

26. Feb. 2011   9.00 - 17.00 Uhr

  Vier Vorträge und anschließende Diskussion zu unserem heurigen

Schwerpunktthema.

 

Tolle Veranstaltung

Wunderbare Vorträge

Begeistertes Publikum

Gestiegene Erfolgsaussichten

 

Proffessor Anton Moser:

Herr Moser zeigte uns in seinem engagierten Vortrag wie es gelingen

kann, die immer wieder beschworenen Gegensätze Wirtschaft,

Ökologie und Ethik zu einer allgemein anwendbaren Leitlinie zusammenzuführen. Seiner Meinung nach ist nur ein solches oder

ein ähnliches Modell zukunftsfähig. Die Grüne Gentechnik wirkt sich

in allen drei Bereichen nachteilig aus und kann deshalb nicht bestehen.

 

 



Prof. Moser Prof. Moser

Walter Haefeker Präsident der europ.Erwerbsimker:

Riesiges Fachwissen, hevorragender Redner.

Spätestens nach diesem Vortrag ist es Gewissheit, die Bienen sind

die ersten Verlierer des Gentechnikwahns und natürlich auch von

verschiedenen neuen Pflanzengiften. Wir haben überall auf der Welt

unvorstellbare Schäden an Bienenvölkern zu verzeichnen. Allein in

Bayern verloren Imker in einem Tal auf einen Schlag 12000 Völker.

Die Hauptaufgabe wird sein, abhängigen Behörden wie der EFSA

in Parma das Handwerk zu legen und deren willkürlich nach oben

gesetzten Grenzwerte (Glyphosat von 0,1 mg 200fach auf 20 mg

erhöht) wieder an die Gesundheitsgefährdung anpassen.

Ein Lichtblick: Der Generalstaatsanwalt des EUGH empfiehlt ein Verbot

für das Inverkehrbringen von gentechnikverseuchtem Honig, was

sehr hilfreich für uns wäre.

 

Präsident Haefeker-DER Imker Präsident Haefeker-DER Imker

Kommerzialrat Karl Pilstl:

Er arbeitet unermüdlich für die gentechnikfreie Fütterung und gibt

sich überzeugt, daß in eineinhalb Jahren die gesamte Sojamenge

GVO frei zur Verfügung steht, falls erforderlich. Die Mehrkosten von

ca. zwei Euro pro Mastschwein werden durch die bessere Verwertung

des normalen Sojas sicher wettgemacht.

GMO-frei Sojaimporteur Pilstl GMO-frei Sojaimporteur Pilstl

Präsident Hermann Schultes:

Herr Schultes war voll des Lobes über den von Österreich eingeschlagenen Weg der GVO Freiheit auf unseren Feldern. Er sieht

die Hauptaufgabe der Regierung darin, dieses Anbauverbot in einen

gesetzlichen Rahmen zu bringen, damit es auch in Zukunft von der

EU Kommission nicht mehr aufgehoben werden kann. Wie auch andere

Bauernvertreter kann sich Herr Schultes auf keinen Fall vorstellen, daß

eventuelle Mehrkosten durch die Umstellung bei der Fütterung auf den

Bauern hängenbleiben und bat auch, einen größeren Zeitrahmen für die

Bewältigung dieser Aufgabe zuzugestehen.

Präsident Hermann Schultes Präsident Hermann Schultes
Das Podium mit Klaus Faißner Das Podium mit Klaus Faißner

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Klaus Faißner und unseren

hervorragenden Referenten für ihr Kommen und die wertvollen

Beiträge.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Zuhörer für den Besuch,

die Unterstützung und die Wortmeldungen.

Herzlichen Dank

Ich möchte mich hier bei den vielen lieben Menschen bedanken, die mit

ihrer Arbeit und ihrer Unterstützung diese gelungene Veranstaltung

ermöglicht haben. Allen voran war das Reiter Gerhard, der sich seit

Wochen um alles mögliche kümmerte.

Dann natürlich meine Vorstandskollegen, von denen ich Pfeiffer Leo

ewähnen will, weil er Präsident Hermann Schultes eingeladen hat und

die Zeitungen aktivierte.

Die Firma Fixkraft hat uns den schönen Falter entworfen, für dessen Druck die Firma Pilstl die Kosten übernommen hat.
Der Verein Schöpfungsverantwortung für Tier und Mensch hat uns mit
seiner wirklich großzügigen Spende hilfreich unter die Arme gegriffen.
Und die Firma Reinsaat hat uns ebenfalls finanziell unterstützt.

Wintertagung teilweise erfolgreich

 

+++ Das Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik, initiiert von

Mellifera e. V., feiert seinen Sieg über einen Goliath der

Gentechnik-Industrie. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Auffassung

der mit Unterstützung des Bündnisses klagenden Imker bestätigt. Selbst

geringste Spuren von Material aus gentechnisch veränderten Organismen in

Honig führen dazu, dass er dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und

ohne Sonderzulassung und Sicherheitsprüfung nicht in den Verkehr gebracht

werden darf. Damit steht nun fest, dass die Imker Anspruch auf Entschädigung

haben, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Eine erneute Zulassung

der Genmaissorte MON 810, um die sich der Hersteller Monsanto derzeit

bemüht, dürfte damit in weite Ferne gerückt sein.

 

Mit diesem Urteil vom 6. September 2011 stellt sich der Europäische

Gerichtshof klar auf die Seite der Verbraucher – und der Imker. Denn

letztere können Schadensersatzforderungen stellen, da sie nun gezwungen sind

ihre gesamte Honigernte zu vernichten, wenn sie Pollen von nicht als

Lebensmittel zugelassenen gentechnisch veränderten Pflanzen enthält.

Anspruch auf Schutz vor Gentechnik oder Schadensersatz hatten sie bislang

nicht. Das aktuelle Urteil bedeutet einen Sieg von David gegen Goliath. Und

in der Konsequenz könnte es bedeuten, dass in Kürze viele Importhonige und

andere Lebensmittel aus den Regalen europäischer Lebensmittelmärkte

verschwinden.

 

Vorausgegangen war ein jahrelanger Rechtsstreit, den das „Bündnis zum Schutz

der Bienen vor Agrogentechnik“ zusammen mit einem der betroffenen Imker

angestoßen hat. Folgen hat dieses Urteil nicht nur für den Honig, sondern

EU-weit für die meisten Lebensmittel. Nach Auffassung des EuGH sind die nun

geforderten strengen Maßstäbe zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor den

teilweise noch unerforschten Risiken der Gentechnik erforderlich. Dies umso

mehr, als der Widerstand der Bevölkerung deutlich ist: Nach einer

repräsentativen Studie des Bundesamts für Naturschutz vom Oktober 2010

lehnen 87 Prozent der Deutschen den Anbau und den Einsatz von gentechnisch

veränderten Organismen in der Landwirtschaft ab und plädieren sogar für ein

Verbot.

Honig gilt im Bewusstsein der Bevölkerung traditionell zu Recht als ein sehr

gesundes, natürliches Lebensmittel. Doch seit erste Versuchsfelder mit

gentechnisch veränderten Pflanzen wie Mais angebaut wurden, ist er in

Gefahr. Denn die Bienen unterscheiden nicht, wo sie Nektar und Pollen

sammeln und sie tun dies in einem Flugradius von mehr als 3km. Dies führte

dazu, dass Imker Karl Heinz Bablok aus Augsburg im Herbst 2009 seine gesamte

Honigernte in der Müllverbrennung vernichten musste, weil der Freistaat

Bayern ein Feld in der Nähe seines Bienenhauses mit dem Genmais MON 810 des

Gentechnik-Riesen Monsanto bepflanzt hatte. MON 810 hat in der EU keine

Lebensmittelzulassung als Bestandteil von Honig. Über die

Umweltverträglichkeit des Mais streiten sich das Bundesamt Verbraucherschutz

und Lebensmittelsicherheit (BVL) und der Konzern Monsanto. Hätte Bablok

seinen Honig verkauft oder verschenkt, hätte er sich strafbar gemacht. Dies

wurde zwar von mehreren deutschen Gerichten so gesehen, doch Schutz vor der

Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Organismen wurde ihm nicht

bislang nicht gewährt. Mit Unterstützung des Bündnisses zum Schutz der

Bienen vor Agrogentechnik konnte er nun vor dem Europäischen Gerichtshof

einen Sieg im Interesse aller Verbraucher in Europa erringen. Das Bündnis

wurde von Thomas Radetzki, Vorstand des ökologisch orientierten

Imkerverbands Mellifera e. V. aus dem schwäbischen Rosenfeld, initiiert. Ihm

gehören neben Mellifera der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund, der

Deutsche Imkerbund, der Demeter-Bund, Bioland, der Bund Ökologischer

Lebensmittelwirtschaft und die Assoziation ökologischer

Lebensmittelhersteller an.

Radetzki zeigte sich äußerst zufrieden mit dem EuGH-Urteil: „Die kleine

Biene hat gezeigt, dass sie im Ernstfall stechen kann – auch einen Giganten

der Agrogentechnik. Die Verbraucher können sich mit uns über dieses

wegweisende Urteil freuen! Jetzt kann die Bundesregierung die Verantwortung

für den derzeit

mangelhaften Verbraucherschutz nicht länger auf die EU-Kommission

abzuwälzen. Vielmehr müssen Kanzlerin Merkel und Verbraucherschutzministerin

Aigner umgehend dafür sorgen, dass die

Gentechnik-Pflanzenerzeugungsverordnung aus dem Jahr 2008 um wirksame

Schutzvorkehrungen für Imker ergänzt wird. Zudem muss der Handel

verdächtigen Honig aus dem Regal nehmen, und die Bundesländer müssen für

eine effektive Lebenmittelüberwachung sorgen.“

Derzeit ist das Inverkehrbringen des Gentechnik-Maises MON 810 in

Deutschland zwar verboten. Der Konzern Monsanto bemüht sich jedoch um eine

Wiederzulassung. Diesen Bemühungen dürfte mit dem heutigen EuGH-Urteil ein

Riegel vorgeschoben worden sein. Auch Kleine können sich erfolgreich zur

Wehr setzen, wenn sie zusammenarbeiten wie die Bienen im Stock.

 

+++ Weitere Informationen +++

Unter www.bienen-gentechnik.de/news finden Sie zusätzlich zu dieser

Mitteilung den Pressetext des Europäischen Gerichtshofes, das aktuelle

Urteil im Originaltext, eine Stellungnahme des Anwaltsbüros Gaßner, Groth,

Siederer& Coll. (Vertreter der klagenden Imker), eine Chronik des

Rechtstreites mit Dokumenten, sowie honorarfreie, druckfähige Fotos und die

Kontaktdaten unserer Anwälte.

 

+++ Feiern Sie mit uns an der Fischermühle am 21. Oktober +++

Wir möchten den Erfolg mit Ihnen feiern und Schlagzeilen für eine

gentechnikfreie Landwirtschaft machen. Dazu planen wir ein Event mit dem

baden-württembergischen Landwirtschaftsminister der Grünen Alexander Bonde

(angefragt), Vertretern des Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft, des

Deutschen Imkerbundes (DIB) und des Deutschen Berufsimkerbundes (DBIB) sowie

der Imker-Landesverbände Baden-Württembergs. Am Nachmittag wird es Führungen

in der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle geben und in der Nacht ein

Fest.

 

+++ Fortbildung und Diskussion am 22. Oktober +++

Am darauf folgenden Samstag findet mit unseren Berliner Anwälten Dr. Achim

Willand, Dr. Georg Buchholz und anderen Referenten eine

Fortbildungsveranstaltung zu Fragen der GVO- Kennzeichnung, des

Schadensersatzes, der Haftung, der Neuzulassung von MON810 und anderen GVO

Neuzulassungen statt.

Details zu der Veranstaltung und Anmeldeunterlagen gehen demnächst den

Newsletter-Abonnenten zu und sind dann auf unseren Internetseiten zu finden.

 

+++ Spenden +++

Mellifera e.V. hat das „Bündnis zum Schutz der Bienen gegen Agrogentechnik“

initiiert und für die Prozesskosten eine notarielles Treuhandkonto

eingerichtet. Spenden zur Unterstützung des Kampfs der Imker sind

willkommen. Außerdem wird „Schutzhonig“ des Imkers Karl Heinz Bablok

verkauft:

Ein 30-Gramm-Glas Schutzhonig erhält man gegen eine Überweisung von 25 Euro

auf das Konto 102 005 85 49 bei der Sparkasse Donauwörth (BLZ: 722 501 60),

Kontoinhaber: Karl Heinz Bablok, BIC BYLADEM1DON, IBAN

DE79722501601020058549. Bei Angabe der genauen Adressdaten erfolgt der

Versand des Schutzhonigs automatisch ohne weitere Bestellung.

 

Das notarielle Treuhandkonto hat die folgenden Daten: Konto 452 162 050 bei

der Volksbank Schwarzwald Neckar (BLZ: 642 920 20), Kontoinhaber: Notar

Maier, Oberndorf, Stichwort "GVO Rechtshilfe", BIC GENODES1SBG, IBAN: DE22

6429 2020 0452 1620 50.

 

Die Verwendung obiger Mittel ist aus steuerrechtlichen Gründen durch einen

notariellen Vertrag gebunden und dient ausschließlich den Verfahrenskosten

des Bündnisses zum Schutz der Bienen, nicht dem gemeinnützigen Verein

Mellifera e.V. Wer den Sieg vor Gericht als Anlass für eine Spende nimmt,

kann sie natürlich auch dem Verein Mellifera machen. Spenden an den Verein

sind steuerlich absetzbar, die anderen Zuwendungen nicht. So erlaube ich mir

auch auf das Spendenkonto des Vereins und weitere Förderungsmöglichkeiten

unter www.mellifera.de/spenden zu verweisen.

 

Kontoinhaber: Mellifera e.V.

Konto: 187 100 07

BLZ: 430 609 67 (GLS Bank)

Für Auslandsüberweisungen:

IBAN: DE58430609670018710007

BIC-Code: GENO DE M1 GLS

 

Mellifera e.V.

Fischermühle

72348 Rosenfeld

Telefon Zentrale 07428-9452490

www.mellifera.de

www.bienen-gentechnik.de

www.BeeGood.de

www.bluehende-landschaft.de

www.bienen-schule.de

www.bienenkiste.de