Herzlich Willkommen beim Bioverband Erde & Saat

Einen guten Start ins neue Jahr!

Wünscht der Bioverband Erde & Saat

Weiterbildungsverpflichtung ÖPUL Bio

Das Jahr 2018 hat begonnen und in diesem Sinne möchten wir euch darauf hinweisen, dass im Rahmen vom ÖPUL 2015 „Biologische Wirtschaftsweise“ – 5 Stunden an Weiterbildung pro Betrieb notwendig sind und diese müssen bis Ende  2018 zu absolvieren.

Bioverbände und das LFI bieten solche Veranstaltungen an, welche mit dem Hinweis gekennzeichnet sind, dass diese Veranstaltung für die Weiterbildung BIO angerechnet wird. Bereits im Jänner gibt es schon wieder interessante Veranstaltungen, deshalb hier ein kleiner Ausblick

31. Vollversammlung von Erde & Saat

Die 31. Vollversammlung fand am 25. November 2017 in Harmanstein bei den PAN Projekten statt. Erfreulicherweise durften wir dabei rund 50 Mitglieder begrüßen. Wir widmeten uns dem vergangenen Jahr sowie der zukünftigen Ausrichtung unseres Verbandes.

Nach dem Tätigkeitsbericht des Obmanns und des Geschäftsführers wurde erläutert, warum es - trotz des gegenteiligen Vollversammlungsbeschlusses im letzten Jahr - zu einer erneuten Kooperationsvereinbarung mit Bio Austria gekommen ist. Diese Vereinbarung, welche über drei Jahre (bis Ende 2019) läuft, wurde daraufhin ausführlich diskutiert und einstimmig angenommen. Der nächste Punkt auf der Tagesordnung waren die Richtlinienänderungen. Diese wurden vorab mit der Post und den Einladungen zur Vollversammlung an jeden Mitgliedsbetrieb ausgeschickt. Die Weidehaltung, beziehungsweise die Grünfütterung bei Milchkühen, welche ab 2018 in den Erde & Saat Richtlinien festgelegt sind, sorgten für einigen Diskussionsstoff. Trotz aller Vorbehalte wurden alle Änderungen in die Richtlinien aufgenommen.

Außerdem wurde von der Vollversammlung beschlossen, dass zukünftig Richtlinienänderungen in Facharbeitsgruppen von direkt betroffenen Bäuerinnen und Bauern ausgearbeitet werden. Um diese Änderungen in die Arbeitsweise aufzunehmen, benötigen sie aber weiterhin einen Beschluss der Vollversammlung. Das Mittagessen im Nordwälder Stüberl der PAN Projekte war ausgezeichnet. Die Lebensmittel in diesem Lokal stammen fast ausschließlich aus eigener Produktion und sind zu 100 % biologisch produziert.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen unserer Gastgeber, dem PAN Projekt. Mitbegründer Johannes Hahn erläuterte in einem kurzen Vortrag, wie aus einer Idee - einem kleinen Bauernhaus mit 10 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche und ein paar Idealisten - das PAN Projekt entstand. Es wurde von den schwierigen Anfängen 1991 bis heute stetig weiterentwickelt und ist bis zum jetzigen Zeitpunkt auf über 60 ha Eigenbesitz und einer größeren Wohngemeinschaft herangewachsen.

Nach seinen Ausführungen beantwortete er unsere Fragen, vom Zusammenleben in der Gemeinschaft bis hin zu Rechts- und Steuerfragen. Danach führte uns Emanuel, der selbst in der Gemeinschaft aufgewachsen ist und die PAN Freilandschule besuchte hatte, durch das Gelände. Von den Schafställen über den Gemüsegarten und den Freilandschweinen bis hin zu den Werkstätten führte der kleine Rundgang.

Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, im Hofladen selbst hergestellte Biospezialitäten zu verkosten und einzukaufen, auch Dekorgegenstände aus den Werkstätten gab es zu bewundern und zu erwerben. Die frisch gebackenen und köstlich mundenden Mohnzelten seien hier nochmals besonders hervorgehoben.