Willkommen beim Bioverband Erde & Saat

Seminar mit Christian Hiß

Freitag, 19. Oktober 2018 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr

im Landzeit-Voralpenkreuz bei Sattledt

 

Die Bauern haben in den letzten Jahrzehnten ihre Wertschöpfung verloren.

  • Wie kann man regionale Wertschöpfungsräume neu gestalten?
  • Wie kann man eine neue, regionale Versorgungswirtschaft entwickeln, die auch dem Bauern eine Zukunft ermöglicht?
  • Wie können interessierte Konsumenten zur Mitverantwortung in die Problemlösung konkret eingebunden werden?
  • Und wie sieht eine ehrliche landwirtschaftliche Kostenrechnung aus, in der auch die Umweltkosten enthalten sind?

Fragen, mit denen sich Christian Hiß aus Freiburg im Breisgau sehr intensiv befasste. Er hat dazu das Konzept der Regionalwert AG entwickelt, siehe Video: Die Idee der Regionalwert AG.

 

Das Seminar ist ein Teilbeitrag zum Arbeitskreis „HANSELIM – alles Lebendige bewahren“ bei der GEA in Schrems, der schon einige Male tagte. Heini Staudinger hat diesen einberufen, um neue Lösungen zur Verbesserung der Wertschöpfung für Bauern zu finden.

 

Die Anmeldung der TeilnehmerInnen bitte organisationsbezogen (ÖBV Via Campesina, Nyéléni, Erde & Saat, GEA) gebündelt an:

IG-Milch Büro: Silvia Keplinger, Email: office@ig-milch.at, Tel. 07213 – 20 591 (Mo bis Do 7.30 -12.30) Teilnehmerzahl: 25 – 30

GAP 2020+

Mit Juni 2018 sind die ersten groben Rahmenbedingungen für die neue GAP 2020+ von der EU in Österreich eingetroffen. Leider sind die Ausführungen dazu noch sehr grob formuliert und nur wenige, bereits fixierte Details wurden bekannt. Faktum ist, es wird wieder ein zwei Säulen Model geben und die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel werden weniger.

Im Zuge eines Treffens mit der LKÖ (Landwirtschaftskammer Österreich) wurden wir, der Bioverband Erde & Saat, eingeladen Vorschläge aus der biologischen Landwirtschaft bis Anfang September 2018 einzubringen. Diese werden Anfang Oktober 2018 im Ausschuss für biologische Landwirtschaft der LKÖ präsentiert und diskutiert. In diesem Ausschuss hat Erde & Saat einen eigenen Sitz.

Wir möchten dich einladen, dass du uns deine Vorschläge, Ideen an Maßnahme oder Möglichkeiten unter anderem auch zur Vereinfachung der neuen GAP 2020+ zukommen zu lässt. Dazu würden wir dich ersuchen, uns diese bis Ende August 2018 per Mail an kontakt@erde-saat.at zu senden.

Von Seiten des Verbandes sehen wir die Einbindung aller Beteiligten positiv und begrüßen auch die derzeit gute Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Österreich. Erstmals besteht die Möglichkeit, dass sich die kleinen Bioverbände zu Wort melden können und laufend Informationen bekommen.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen,

Matthias Böhm GF

Begrünungsanbau

 

Begrünungen erfüllen die verschiedensten Funktionen, vor allem ernähren sie das Bodenleben und verbessern dadurch die Bodenfruchtbarkeit. Sie tragen auch zum Erosions- und, Grundwasserschutz, Humusaufbau und der gleichen bei. Die Wahl der passenden Begrünungspflanzen ist von vielen Faktoren abhängig und kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich ausfallen. Die Pflanzen müssen an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst sein, um eine erfolgreiche Begrünung etablieren zu können und so der höchste Nutzen aus ihr gezogen werden kann. Die erfolgreiche Anlage einer Begrünung benötigt eine gute Saattechnik und eine ausreichende Menge an Saatgut zum bestmöglichen Saattermin. Auch über das Entfernen und Einarbeiten der Begrünung vor der nächsten Folgekultur sollte man sich schon vor der Anlage Gedanken machen.

Informationen rund um den Anbau von Begrünungen und Zwischenfrüchte
Begrünungsanbau.pdf
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