Projekt "Saatgut und Pflanzenvielfalt"

Bereits Workshops abgehalten. Am 21.08.2019 hatten wir unser erstes Treffen beim Bio-Miedlgut in Strengberg, am 21.10.19 das zweite. Am 24.2.2020 freuen wir uns auf die erste Saatguttagung.

 

Geplant sind in Folge ca. 4 Treffen pro Jahr, Betriebsbesuche bei erfahrenen LandwirtInnen wie Hans Gahleitner und Austausch mit anderen Projekten bzw. Institutionen wie Keyserlingk-Institut in Baden-Württemberg oder der Bayrischen Landesanstalt in Bayern., uvm.

 

Wer Interesse am Mitwirken in der Saatgut-Arbeitsgruppe hat, neue Ideen oder Denkweisen einbringen möchte oder an weiteren Informationen zum Thema interessiert ist – bitte ein Mail an hofer@erde-saat.at oder sich einfach melden bei Britta Hofer  0664/2419033.

Ein erste Ergebnis ist ein Erhebungsbogen. Der Erhebungsbogen wurde beim Treffen am 21.10.19 in Strengberg gemeinsam erarbeitet und soll den Landwirten eine Stütze sein, welche Parameter im Laufe der Vegetation notiert werden sollten/können.   

 

Hier kann man den Erhebungsbogen herunterladen:

Erhebungsbogen_18-12-19.pdf
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Einladung zur Saatguttagung

 

Thema: Vorteile von Landsorten in der Ernährung

 

 Montag, 24. Februar 2020, Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, 3100 St. Pölten (Parkhaus)

 

Programm:

09:00 – 09:15  Eröffnung und Begrüßung

 

09:15 – 09:45  Sortenerhalt ist Staatsauftrag

Unser erster Referent Dr. Klaus Fleißner arbeitet seit Jahren für die Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft in Bayern. Die Sortenvielfalt bei Kulturpflanzen und Nutztierrassen hat in Bayern wie auch bei uns in Österreich in den letzten 100 Jahren stark abgenommen und Herr Fleißner arbeitet seit Jahren zu diesem Thema. Im neuen Regierungsprogramm der neuen österreichischen Bundesregierung ist unter anderem die Förderung der Züchtung von samenfestem Bio-Saatgut bereits verankert. Dr. Fleißner erzählt uns seinen Ansatz in welcher Form der Erhalt genetischer Ressourcen Aufgabe der Regierung ist.

 

9:45 – 10:30    Qualität in der Nahrung

Unser zweiter Referent Dr. Bertold Heyden hat vor ca. 30 Jahren als Saatgutforscher und Getreidezüchter das Keyserlingk-Institut gegründet, welches sich sowohl mit Fragen der Saatgutforschung als auch mit der Züchtung unter anderem neuer regionaler Getreide- und Linsensorten für den ökologischen Landbau beschäftigt. Sein erster Vortrag beschäftigt sich mit dem Thema Qualität in der Nahrung (Weizenunverträglichkeit etc.).

 

10:45 – 12:00 Rekultivierung von alten Sorten

Dr. Klaus Fleißner erzählt uns von Projekten, wo er mit Landwirten alte Sorten rekultiviert hat und mit der gesamten Lebensmittel-Kette (Landwirt-Mühle-Bäckerei-Gastronomie) auch die Vermarktung realisiert hat und wie sie dabei mit namhaften Betrieben (zum Beispiel Brauerei Stiegl) zusammenarbeiten.

 

12:00 – 13:30 Mittagessen

 

13:30 – 14:30 Weiterentwicklung von alten Landsorten durch Selektion

Dr. Bertold Heyden erzählt uns von Projekten wie er mit Landwirten alte Landsorten durch Selektion weiterentwickelt hat und damit z. B. spezielle Weizensorten mit geringem ATI-Wert (Amylase-Trypsin-Inhibitoren) gezüchtet hat. Auch bei diesen Initiativen steht die enge Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Bäckern und Handel im Fokus.

 

14:45 - 15:30   Qualität alpiner Sommerweizenlandsorten

Emil Platzer ist Landwirt, Student der Universität für Bodenkultur und Mitarbeiter der Arche Noah und präsentiert seine Masterarbeit.

 

15:30 – 17:00  Zeit für Fragen und Diskussionen

 

 Auf euer Kommen freuen sich das Team von ERDE & SAAT und ARCHE NOAH!

 

ANMELDUNG ERFORDERLICH!

“Name, Veranstaltungsort und nehme teil“ bis

spätestens Montag, 17. Februar 2020

an kontakt@erde-saat.at oder per Telefon 02863/58016, Wolfernstraße 20b, 4400 Steyr.

Tagungsgebühr bar inkl. Mittagessen:

€ 50,-- für Erde & Saat Mitglieder und Fördermitglieder

€ 70,-- für Nicht-Mitglieder, € 35,-- Studierende / Schüler